Multikulti
 
Multikulti hieß das Zauberwort, mit dem man uns Deutschen den Begriff “Bevölkerung“ einhämmern und unser Selbstverständnis “Volk“ austreiben wollte.
 
Der Zaubervorhang harmlosr Religionsgemeinschaften diente dazu, die eigentliche Absicht einer schleichenden Entmachtung des Deutschen Volkes als Gemeinschaft zu verschleiern.
 
Zunächst holte eine unbedarfte Industrie südeuropäische Gastarbeiter ins Land, deren andere Volkszugehörigkeit gedanklich dem traditionellem Katholizismus zugeordnet werden konnte, für die einheimischen Kirchen ja zur Verfügung standen. Dann holte man Türken, die ihre Volkszugehörigkeit und anderen Glauben in weniger erwünschten Moscheen dokumentieren wollten. Die Regierung schließlich erklärte sich bereit, atheistischen Juden aus der Sowjetunion, die als Kontingentjuden proforma mit der bundesrepublikanischen Staatsbürgerschaft ausgerüstet worden waren, um von hier ins eigentliche Bestimmungsland Israel auswandern zu können, das Verbleiben zur Stärkung der hiesigen jüdischen Volksgemeinschaft zu ermöglichen. Da Juden hierzulande nicht mehr als Volk sondern nur noch als Religionsgemeinschaft verstanden werden sollen, bedurfte es des Baues neuer Synagogen zur Kaschierung der in ihrer überwiegenden Mehrheit atheistischen jüdischen Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Zerschlagung Jugoslawiens schließlich bescherte uns die Zuwanderung von Zigeunern, deren Identität und oftmals zweifelhaftes Verhalten man mit ethnischen Minderheiten aus dem ehemaligen Jugoslawien bemäntelte.
 
Parallel entwickelte sich die Solidarität der Volksgemeinschaft zur ruinösen Solidargemeinschaft bundesrepublikanischer Steuer- und Beitragszahler, an der sich eine skrupellose Lobby von Partikularinteressen ebenso wie schmarotzende Schein-Bedürftige auf Kosten von Lebensstandard sowie Gesundheits- und Altersvorsorge der in die Minderheit geratenen rechtschaffenen Bürger schamlos bereichern. Zusätzlich war die erdrückende Last eines unbeherrschbar gewordenen Subventionsgestrüpps der Europäischen Gemeinschaft als Nettobeitragszahler zu schultern. Die resultierende Schuldenlast sprengt von der Verfassung gesetzte Grenzen, hat den Saat handlungsunfähig gemacht und belastet zukünftige Generationen in einem Maß, das nur noch mit einem Währungsschnitt als weiterem Verrat am Volke zu korrigieren sein wird.
 
Inzwischen ist Holland buchstäblich in Not, und schon verdammen die Hohen Priester des Multikulti das Entstehen von Parallelgesellschaften. Sie fordern vehement deren beschleunigte Integration in das Konstrukt einer bundesrepublikanischen Verfassungsbürgergesellschaft.
 
Das wird nur nicht so einfach sein, denn diese sogenannten Parallelgeselschaften verstehen sich als Identität stiftende Volksgemeinschaften von Italienern, Spaniern, Portugiesen, Türken, Juden oder Zigeunern, die schlicht und einfach das leben wollen, was man dem Deutschen Volk als der Mehrheit im Lande seit seiner Niederlage im Zweiten Weltkrieg vorzuenthalten sucht. Wie will man eine jüdische Parallelgesellschaft mit Hebräisch in den Synagogen rechtfertigen, wenn man für Moslems Deutsch in den Moscheen fordert und ihrer Glaubensgemeinschaft ein Konkordat verweigert, das man bei Christen und Juden für selbstverständlich hält?
 
Wir sollten zusammen mit Italienern, Spaniern, Portugiesen, Türken, Juden und Zigeunern im Land die Hohen Priester des Multikulti als das entlarven, was sie sind, Zauberlehrlinge, denen der unheilvolle Geist einer illusorischen Bevölkerungsbürgerschaft aus der Flasche entwich, und sie gemeinsam aus ihrem volksverdummenden Tempel jagen.
 
Menschen brauchen Anerkennung ihrer Identität und der Wurzeln ihrer Herkunft, bevor sie in friedlicher Toleranz zum Zusammenleben bereit sein können. Staaten kommen und gehen, Völker bleiben bestehen. Ein Staat hat dem Volke zu dienen und nicht das Volk der Bevölkerung eines blut- und seelenlosen Staates.
 
Seit ihrer Entstehung unter dem Diktat der Siegermächte lebt die Bundesrepublik in der Lebenslüge, Deutschland und die Deutschen zu repräsentieren, obwohl sie von Anfang an antideutsch gewollt war. Ihr Grundgesetz, das dem Deutschen Volk nie zur Ratifizierung vorgelegt wurde, verankert ausschließlich individuelle Menschenrechte und entrechtet so Volkszugehörigkeit unter Androhung strafrechtlicher Verfolgung. Wen wundern da die geistigen Spagate volksverleugnender Demokraten, die, wie Marieluise Beck, Ausländer in Deutschland zum “Verfassungs - Patriotismus“ einladen oder, wie Jürgen Rüttgers, einen “deutschen Islam“ fordern, der die “europäische Leitkultur“ als “Deutsche Nationalkultur“ anerkennt, während sich ein Johannes Rau unverdrossen für souveränes staatliches Leben des jüdischen Volkes in Israel einsetzte, das er genau so entschieden für das deutsche Volk ablehnt hat.
 
Gäbe es eine Pisa Studie zum Patriotismus Verständnis in der Bundesrepublik, dürfte sie genau so verheerend ausfallen wie deren hoffnungslose Beurteilung des bundesrepublikanischen Multikulti-Bildungssystems, das vergeblich zusammenkommen zu lassen versucht, was nicht zusammen gehört. Es wird höchste Zeit, daß unser Grundgesetz Volkszugehörigkeit als Grundrecht und damit die Gemeinschaft des Deutschen Volkes und die anderer in unserem Lande lebender Völksangehöriger anerkennt, bevor Radikale den jeweiligen Patriotismus wieder vor einen undemokratischen Wagen spannen können.
 
Wir sind und wir bleiben das Volk. Das Schicksal unseres jeweiligen Staates wird davon abhängen, ob er sich zu uns bekennt oder uns verrät.
 

Armes Deutschland