Zum Stand der Deutschen Einheit
Die Frage nach dem Stand der Deutschen Einheit wirft ebenso wie der zu Grunde liegende Begriff der Wiedervereinigung viele weitere Fragen auf :

Fragen wir nach der Einheit der Menschen, der Bürger, des Volkes, des Staates oder des Landes, die wiedervereinigt wurden, oder fragen wir nach dem Stand der Einheit des Deutschlands der Deutschen, dessen Zerstörung im Jahre 1945 Ausgangspunkt der historischen Bemühungen um Wiedervereinigung war.

Wenn wir mit dem historischen Ausgangspunkt beginnen, ist festzustellen, daß die vom Größenwahn des Dritten Reiches ersehnte Einheit der Deutschen geographisch, staatlich, völkisch, und gemeinschaftlich wohl endgültig der Vergangenheit angehört ebenso wie die Stärke des Wir Gefühls, mit der dieser Staat die Deutschen in seinen Bann gezogen hatte. Das " Du bist nichts, Dein Volk ist alles" ist einem "Du bist alles, Dein Volk ist nichts" gewichen mit allen Konsequenzen für den Zusammenhalt der Menschen in unserem Land.

Das wiedervereinigte Land ist aus der Vereinigung zweier Rumpfstaaten auf den Trümmern des Dritten Reiches entstanden, die die Siegermächte neben einem neutralisierten Österreich als Vasallen - Staaten im ehemaligen West- und Mittel - Deutschland als Bollwerk und potentielle atomare Vernichtugszone ihrer jeweiligen Imperien errichtet hatten.

Der östliche Staat hatte das nationalsozialistische Ideal eines rassisch definierten Volks- Staates durch das kommunistische Ideal eines Arbeiter- und Bauern- Staates ersetzt, der westliche Staat wurde dem Ideal einer demokratisierten kapitalistischen Bürgergesellschaft verpflichtet, die sich als faktischer Vielvölkerstaat dem Zugang von Asylanten und Zureisewilligen aus aller Herren Länder öffnete.

Aus Volk wurde Bevölkerung.

Das wiedervereinigte Land war gehalten, das von den westlichen Siegermächten auferlegte Staatsverständnis der Bundesrepublik mit ihrer Westbindung zu übernehmen.

Aus dem Gottes - Staat des Mittelalters wurde über den Nationalstaat Bismarcks nach dem Volksstaat Hitlers ein wiedervereinter multikultureller Nachtwächterstaat des globalen Law and Order.

Das Gemeinschafts-Empfinden und Zusammnegehörigkeits-Gefühl eines Gottesstaates, dessen Wirkprinzipien sich das Dritte Reich ebenso wie die Opferbereitschat der Volksgenossen zur Zukunftssicherung des eigenen Volkes zu Nutze gemacht hatte, wurde auf die völkische und kulturelle Beliebigkeit einer staatlichen Zweckgemeinschaft zur Wahrung der öffentlichen Ordnung reduziert, in der das egoistische Ich den Sieg über ein machtlos gewordenes Wir davon trägt, weil kein Wir mehr vorhanden ist

In Nachfolge einer "Führer, Volk und Vaterland" verpflichteten Wehrmacht wandelte sich auch die Bundeswehr folgerichtig zur zukünftigen NATO - Söldnertruppe eines allgegenwärtigen, seine Konsumenten und die natürlichen Reserven der Menschheit global ausbeutenden Kapitals.

Die Bürger unseres Staates sind nicht mehr deutsche Volksgenossen, sondern gehören unterschiedlichsten Volksgemeinschaften mit eigenem Selbstverständnis an, das in diesem Land insbesondere Juden als Religionsgemeinschaft pflegen dürfen, während man dies der Bevölkerungsmehrheit der Deutschen ebenso wie Türken, Islamisten und sonstigen mißliebigen Volksgruppen als gefährlichen Nationalismus verwehrt, der den Interessen eines alles beherrschenden globalen Geldadels im Wege steht.

Die Bundesrepublik ist in der Tat in der Moderne einer Welt angelangt, deren Schlachtruf lautet : " Konsumenten aller Länder vereinigt Euch, ich kenne keine Völker mehr". Wen interessiert noch der Stand der Deutschen Einheit ? Bis zum globalen Zusammenbruch der Neuen Ornung wohl keinen mehr.

 
Eine Welt des globalen Etiketten-Schwindels mit aufgekauften Markenhülsen ohne traditionellen Inhalt macht auch vor lokalen Traditionen keinen Halt. Es ist selbstverständliche Gepflogenheit, daß ein FC Bayern, ein FC Barcelona oder auch ein 1. FC Köln je nach finanziellem Vermögen weltweit Fußball-Legionäre einkauft, mit denen nicht mehr wettbewerbsfähige lokale Leistungsfähigkeit ersetzt wird. Für Nationalmannschaften gilt inzwischen ähnliches.
 
Ein FC Chelsea wird gleich mit Mann und Maus als gewinnbringendes Spielzeug eines russischen Öl- Oligarchen gekauft, der zuvor in seiner Heimat Steuer sparend das Wahlvolk einer ganzen Provinz aufkaufen kann, zu deren Gouverneur er sich mit entscheidendem Einfluß auf die dortige Steuergesetzgebung wählen ließ.
 
Da verwundert es kaum noch, daß das wiedervereinte Land der Deutschen inzwischen ein Staatsbürgerrecht erhielt, das Nicht-Deutsche zu Deutschen und damit ein ganzes Volk für nicht mehr existent erklärt.
 
Die Spannungen, die man damit zu vermeiden hoffte, entladen sich auf andere, fatale Weise, wie Frankreich nun erfahren muß. Dessen Staatsbürgerschaftsrecht hatte für das neue deutsche Staatsbürgerschaftsrecht Pate gestanden. Sein jüdischer Innenminister Sarkozy geht in Wort und Tat gegen unterdrückte Neu-Franzosen mit einer Radikalität vor, die gefährlich an arische Stürmerzeiten erinnern.

Unter Verrückten ist es normal, das Verrückte für normal und das Normale für verrückt zu halten.

Wer in unserem Land über jüdisches Leid, das jüdische Volk, jüdische Kunst, jüdischen Geist, jüdische Geschichte oder jüdischen Stolz zu berichten weiß, kann sich der gebannten Aufmerksamkeit der Feuilletons sicher sein und gilt gar als Oskar verdächtig.

Wer in unserem Land über deutsches Leid, das deutsche Volk, deutsche Kunst, deutschen Geist, deutsche Geschichte oder deutschen Stolz zu berichten weiß, kann sich der gebannten Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes sicher sein und gilt gar als Nazi verdächtig.

Der jüdische Dichter Heinrich Heine konnte es nicht treffender zusammenfassen : "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht."

Wir sollten die Deutung unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wieder in die eigenen Hände nehmen. Deutschland ist mehr als die Budesrepublik, das Deutsche Volk mehr als eine aussterbende Randgruppe ihrer Bevölkerung.

Wir Deutschen sind uns das wert.

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Bauen wir Deutschland wieder auf !