Von Ohnmacht zu Allmacht : Der Aufstieg vor dem Fall
 
Der Kampf zwischen Willen und Gerechtigkeit
 
Vom Kleinkind bis ins Greisenalter möchten Menschen ihren Willen haben, um ihre Ansprüche an das Leben durchzusetzen. Im Widerstand der gleich gerichteten Lebensgier anderer entsteht der Wunsch nach Macht, den eigenen Willen durchzusetzen und damit der Ohnmacht auf eigenen Willen verzichtender Abhängigkeit zu entgehen.
 
Macht beruht auf der Fähigkeit, anderen mit Konsequenzen zu drohen und diese notfalls durchzusetzen. Im äußersten Fall kann das bis zur physischen Vernichtung eines Gegners gehen. Die Konzentration aller Macht auf einen Einzelnen bedeutet Diktatur, ihre Zusammenfassung auf einen Staat oder eine Staatengemeinschaft Hegemonie, ihre ungeordnete Atomisierung Anarchie.
 
Zwischen diesen Extremen haben Religionen mit Nächstenliebe, die Aufklärung mit Gerechtigkeit und der Liberalismus mit heilenden Kräften des Marktes versucht, dem Willenschaos menschlicher Gier zu menschenwürdigem Zusammenleben zu verhelfen.
 
Menschliche Gier als Quelle des Wohlstands führt zu seelischer Verarmung und Machtmißbrauch, Nächstenliebe und Gerechtigkeit zu seelischem Reichtum auf Kosten eines Verlustes an Macht und daraus resultierender materieller Verarmung. Der Preis von Wohlstand ist Ausübung von Macht und Zurücksetzen von moralischen Bedenken, der Weg zur Spitze des Wohlstandes verlangt den Einsatz skrupellosen Machtstrebens. Wohlstand setzt sich unter Wert ausbeutend machtvoll in den Besitz von Werten, die Ohnmächtigere geschaffen haben. Wohlstand kann nicht ohne deren ausbeutende Übervorteilung entstehen, zwangsläufig widerspricht er damit den Idealen der Gerechtigkeit. In der realen Welt bleibt gerechter Wohlstand Utopie.
 
Macht urteilt in den Kategorien der Nützlichkeit nach Sieg und Niederlage, Nächstenliebe und Gerechtigkeit in den Kategorien der Moral nach Gut und Böse.
 
Soll die Zukunft friedfertig sein, so müßte als Maxime zur Optimierung von Macht und Moral gelten : "Lebe so, dass Du niemanden töten oder in seiner Existenz bedrohen musst, um zukünftiges menschenwürdiges Leben an die eigenen Nachkommen weitergeben zu können."
 
Leben vollzieht sich im immer gleichen Zyklus, bei dem die Gegenwart von der Vergangenheit abstammt und die Zukunft von der Zeugung in der Gegenwart abhängig ist. Es kann kein heutiges Leben geben, ohne dass es in der Vergangenheit gezeugt wurde, kein zukünftiges, das nicht in der Gegenwart gezeugt wird.
 
Abstammung ist die stärkste Bindung des Menschen an sein Leben. Ohne sie würde er nicht existieren. Über Familie, Sippe, Stamm, Volk, Rasse und Art ist er unaufhebbar in die Kette des Lebens eingebunden und den herrschenden Machtstrukturen des Überlebenskampfes ausgesetzt, in denen sich seine Abstammung auch in der Vererbung von Macht und Wohlstand spiegelt .
 
Die Beute legaler Machtausübung wird als Eigentum vom Recht staatlicher Gewalt geschützt, die Beute illegaler Machtausübung muß mit ungesetzlicher Gewalt verteidigt werden, solange es ihr nicht gelingt, ihr anerkennende Legalität zu verschaffen.
 
Das Überleben des Einzelnen und die Zukunft seiner Nachfahren hängt ebenso von der Toleranz ab, die er für die Abstammung und die Beute bedingten Lebensumstände anderer Menschen aufbringt, wie von der, die diese für Abstammung und Beute bedingte Lebensumstände seiner Angehörigen haben. Ein schwieriger Balanceakt der Gerechtigkeit zwischen Neid und Gier.
 
Was für den Einzelnen und sein Machtstreben gilt, gilt für Völker entsprechend. Auch hier läßt sich beobachten, daß der Wille zum den eigenen Wohlstand korrigierenden Einsatz von Macht um so ausgeprägter ist, je bewusster Ohnmacht empfunden wird. Ohnmacht sinnt auf Zerstörung unterdrückender Macht, egal , ob das durch Unterwanderung, Umsturz oder gewaltmäßigen Eingriff in bestehende Verhältnisse geschieht. Gelingt der Ausstieg aus der Ohnmacht, liegt es in der Natur menschlicher Gier, daß ein Aufstieg zur Allmacht nur noch durch den Widerstand von in ihrer Macht Bedrohten zu stoppen ist.
 
Die tragischen Verwicklugen, die dabei entstehen können, macht die Geschichte des deutschen und des jüdischen Volkes im Versuch deutlich, ihrer jeweiligen Ohnmacht zu entgehen und sich dabei als aufsteigende Mächte tödlich ins Gehege zu geraten.
 
Nach römischer Zerstreuung in aller Herren Länder und religiöser christlicher Ächtung war das jüdische Volk über Jahrhunderte gezwungen, ohnmächtig Verfolgung über sich ergehen zu lassen.
 
In ihrer Existenzgrundlage vom kanonischen Zinsverbot auf Geldhandel abgedrängt, gelang Juden erstmalig als sogenannte Hofjuden, höfische Gleichberechtigung auf Zeit gegen Finanzierung Kapital armer Herrschaftsstrukturen zu erkaufen. Zunehmende Säkularisierung legalisierte den jüdischen Geldhandel, der mit dem Kapitalbedarf der Industriellen Revolution noch größeren gesellschaftlichen Einfluß als mit der Finanzierung maroder Staaten und deren Kriegsabenteuer im Sinne der bisherigen Hofjuden Tradition gewann.
 
Die Amerikanische Revolution gegen britische Kolonialmacht brachte Juden in den Vereinigten Staaten ihre erste religiöse und völkische, die Französische Revolution ihre bürgerliche und die Russische Revolution ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, bis der Ausbruch eines judenfeindlichen Totalitarimus nationalsozialistischer und stalinistischer Prägung alles wieder in Frage zu stellen drohte.
 
Letzteren war ungewollt Vorschub geleistet worden, als die jüdische Finanzierung zur Aufrechterhaltung der für Nordamerika profitablen Welthandels-Infrastruktur des in der Erschöpfung des ersten Weltkrieges bankrott gegangenen Britischen Weltreiches 1929 die Welt mit dem Abzug der Kredite in eine Wirtschaftskrise ungeahnter politischer Folgen stürzte.
 
Das deutsche Volk, nicht wie das jüdische Volk durch religiöse und rassische Bande in seinem Volksbewußtsein gestärkt, war in den Jahrhunderten jüdischer Verfolgung in Europa lediglich Fundament adeliger Herrschaftsstrukturen, denen es sich nicht wie bei seinen Nachbarn durch Revolution entledigte, sondern im konterrevolutionären Krieg gegen Napoleon als Volksempfinden stiftende Befreiung von Fremdherrschaft weiter anschloß. Die Rivalität preußischer und osterreichischer Herrschaft verhinderte 1814 einen vom Volk ersehnten großdeutschen Zusammenschluss. 1914 stand es im Überlebenskampf der beiden Monarchien gegen etablierte rivalisierende Mächte fest an der Seite seiner Herrscher, um 1918 nach verlorenem Krieg ohnmächtig einer schmachvollen staatlichen, wirtschaftlichen, militärischen und geistigen Entmachtung entgegenzusehen.
 
Entscheidend für die Niederlage war der Kriegseintritt der Vereinigten Staaten, der von einflußreichen jüdischen Emigranten zur Ausdehnung ihres Einflusses in einem durch den Machtverlust europäischer Großmächte weltweit expandierenden amerikanischen, bürgerlich republikanischen Wirtschaftssystem propagiert worden war.
 
Mit der deutschfeindlichen Haltung des 1865 als ehemaliger deutscher Staatsbürger aus Mannheim ausgewanderten jüdischen Präsidentenberaters Morgenthau Senior geriet 1917 erstmals der Machthunger eines aufstrebenden nordamerikanischen jüdischen Bürgertums in Konflikt mit parallelen Bemühungen des deutschen Volkes, sich seiner Entmachtung durch kriegerische Behauptung im Kreis der Mächtigen zu erwehren. Sein Sohn Morgenthau Junior betrieb im 2. Weltkrieg als enger Vertrauter Präsident Rossevelts mit anderen einflußreichen amerikanischen Juden wie Armand Hammer den frühzeitigen Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg gegen Deutschland und war Urheber des Planes, Deutschland durch Rückwandlung in einen Agrarstaat zur Bedeutungslosigkeit zu entmachten.
 
Gemeinsame Deutsche Staatsangehörigkeit hinderte auch andere prominente Juden nicht, aus ihrer Deutschfeindlichkeit keinen Hehl zu machen. Albert Einstein, seit dem 1. Weltkrieg notorischer Deutschenhasser, regte im August 1939 noch vor Beginn des 2. Weltkrieges die Entwicklung atomarer gegnerischer Massenvernichtung an, um zum Kriegsende Thomas Mann gegenüber die von Morgenthau angedachte deutsche Ent-Industriealisierung um Dezimierung der deutschen Bevölkerung ergänzen zu wollen, wozu Thomas Mann in seiner Rückantwort auch nicht viel einfiel, was dagegen zu sagen wäre. Als hochmütiger Deutschenverächter empfahl Thomas Mann zusätzlich die vollständige politische Entmachtung der Deutschen. Schon 1934 war er für die Auflösung des Deutschen Volkes und seine Zerstreuung über die ganze Welt eingetreten.
 
Adolf Hitler, der angetreten war, die 1918 erlittene Schmach der Entmachtung des deutschen Volkes mit der Entmachtung seiner Entmachter zu beantworten,wusste, auf wen er sich dabei einließ : Die Bewaffnung seiner Privatarmeen SS und SA in den 20er Jahren wurde ebenso wie die seiner kommunistischen Gegner in Deutschland von amerikanischen Juden finanziert und aus jüdisch kontrollierten amerikanischen Waffenfabriken geliefert. Juden waren maßgeblich an der Abwicklung des Außenhandels des Dritten Reiches mit den Vereinigten Staaten beteiligt. Gegen zu hohen jüdischen Einfluß in den Vereinigten Staaten eingestellte amerikanische Großindustrielle unterstützten ihn in seinem Kampf mit Kapital und tatkräftiger Rüstungshilfe bis weit in den 2. Weltkrieg. Sein Bemühen um friedliche Auswanderung deutscher Juden unter Mitnahme ihres Vermögens scheiterte 1938 am Widerstand amerikanischer Juden, die auf den finanziellen Zusammenbruch des überschuldeten Dritten Reiches und im Kriegsfalle auf schnelles Eingreifen des USA sowie Unterbindung der Unterstützung Hitlers durch die amerikanischen Großindsutrie setzten. Der totale Krieg war von Juden faktisch längst erklärt, bevor ein Josef Goebbels ihn in dessen Verlaufe dazu erklären konnte.
 
Stärker noch als im 1. Weltkrieg stand das deutsche Volk auch im 2. Weltkrieg hinter seiner Führung und war bereit, notfalls mit ihr in den millionenfachen Tod zu gehen, um im erhofften Endsieg erneute Erniedrigung und die Ohnmacht seiner Entmachtung abzuwenden.
 
Mit dem von amerikanischen Juden geschürten Eintritt Roosevelt´s in den Krieg gegen das Dritte Reich lag der Fehdehandschuh endgültig auf dem Tisch. Prompt setzte Himmler Einstein´s jüdischem Auslöschungswillen wahlloser atomarer Massenvernichtung die arische Auslöschungswut gezielter Einzelauslöschung aller Angehörigen eines gengerischen Volkes, deren man habhaft werden konnte, entgegen. Auge um Auge, Zahn um Zahn gingen Deutsche und Juden aufeinander los, wobei sie sich gegenseitig die falschen Gene vorwarfen und die Welt jeweils von der unterstellten Erbkrankheit des anderen Volkes befreien wollten.
 
Der Zivilisationsbruch bestand in beiden Fällen nicht im geplanten oder umgesetzten Völkermord, der seit Menschengedenken dem Zivilisationserfolg jeder Eroberung als Ausgangspunkt vorausgeht, wie in der Neuzeit südamerikanische Atzteken, nordamerikanische Indianer oder australische Aboriginees verdeutlichen, der eigentliche Zivilisationsbruch bestand im Bemühen, die Herrschaftsprinzipien der Zivilisation auf den Kopf zu stellen.
 
Friedliche Zivilisation beruht seit den Pharaonen auf dem Prinzip der Herrschaft der Wenigen über die Vielen. Nur so kann das auch jeder Zivilisation zu Grunde liegende Ausbeutungsprinzip menschlicher Machtgier in der Erkenntnis “ Viel Wenig macht ein Viel “ für die Herrschenden einträglich und für die Beherrschten erträglich gehalten werden.
 
Selbst die Athener Demokratie verstand sich als friedlicher Interessenausgleich von besitzenden “ Freien " , deren ihnen die Freiheit stiftender Wohlstand vom Sklavenheer der Unfreien und übervorteilendem Seehandel mit der Außenwelt erwirtschaftet wurde.
 
Der Zivilisationsbruch von Juden und Deutschen bestand darin, den Grundgedanken der Demokratie, daß alle Macht vom Volke ausgehe, gründlich mißverstanden zu haben, der in einer zivilisierten Welt bedeutet, daß die vom Volk erwirtschaftete Macht bei den herrschenden Wenigen landet.
 
Juden und Deutsche nahmen ihn in barbarischer, größenwahnsinniger Verblendung wörtlich und maßten sich an, statt des Volkes die Herrschaft selber zu demokratisieren. Die Einen, indem sie ein ganzes Volk zu Herrenmenschen erkoren, die Anderen, indem sie eine ganze Rasse der Arier dafür ausersehen hatten : Nationalzionismus und Nationalsozialismus standen sich in ihrem Aufstieg mit gleichen Grundprinzipien und Methoden unversöhnlich gegenüber.
 
Der 2. Weltkrieg endete mit 55 Millionen Toten, wobei alle Kriegsparteien mit ihren eigentlichen Kriegszielen scheiterten .
 
Das jüdische Volk bezahlte den Versuch, sich vom verfolgten Objekt zum dominierenden Subjekt der Weltgeschichte zu wandeln, mit einem Drittel seiner Zahl im Völkermord an europäischen Juden. Politische und wirtschaftliche Hauptnutznießer waren amerikanische Juden, die als Drahtzieher ihren globalen Zuwachs an finanzieller, wirtschaftlicher, politischer und militärischer Macht den zur neuen Hegemonialmacht aufgestiegenen Vereinigten Staaten verdankten. Sie hatten wenig zur politischen Verhinderung oder gezielten militärischen Unterbindung des europäischen Holotcaust getan. Ihre wohl auch aus Schuldgefühl gegenüber dem eigenen Volk in der UNO durchgesetzte Anerkennung des im Terror geborenen jüdischen Saates Israel ließ Juden dann noch mehr in den Fokus weltweiter feindlicher Ablehnung geraten.
 
Für Deutschland und Japan endete der Versuch, zu hegemonialer Allmacht aufzusteigen, im tiefen Fall bedingungsloser Unterwerfung. Die von ihren Feinden beabsichtigte völlige Entmachtung und demokratisierende Umerziehung zur Anationalität mißlang. Der Ausbruch eines weltanschaulich begründeten Konfliktes zwischen den ehemaligen Kriegs-Aliierten um die Vormacht ermöglichte den wirtschaftlichen, politischen und militärischen Wiederaufstieg beider Länder zu geachteten Mittelmächten ihrer jeweiligen Region.
 
Die Bundesrepublik und Israel ließen sich dabei auf eine Geschäft "Moral gegen Bares" ein mit moralischer Legitimierung des staatlichen Wiederbeginns der deutschen Judenmörder in der westlichen Welt gegen beträchtliche wirtschaftliche Reparationszahlungen an Israel.
 
Dem deutschen Volk jedoch verlangte der von den Siegermächten erzwungene Souveränitätsverzicht der beiden deutschen Nachfolgestaaten staatlichen, militärischen, politischen, kulturellen, wissenschaftlichen, geistigen und letztlich auch wirtschaftlichen Machtverzicht bis hin zur Selbstverleugnung der eigenen Volkszugehörigkeit als Preis für Überleben ab. Im wiedervereinten Deutschland der Bundesrepublik wird deren Staatsbürgerschaft fälschlich als deutsch bezeichnet und kann an Volksangehörige jedweder Herkunft vergeben werden, während man in der gleichen Bundesrepublik den Angehörigen des Deutschen Volkes den verbrieften Status eines Angehörigen der deutschen Nation verweigert, was in israelischen Pässen mit der Nationalitätsangabe Jude oder Araber eine Selbstverständlichkeit ist. Einer unverkrampften, nicht mehr vom heterogen toleranten, heimatvergessenen 68er Projekt geprägten heranwachsenden jungen Generation, die im Wohlstand nicht Alles sieht, stößt dies zunehmend auf. Weizeckers gewagter Einstufung des Kriegsendes als Befreiung könnte die Neueinschätzung des 8.mai 1945 als Tag der Niederlage folgen.
 
Der Zusammenbruch der Sowjetunion hinterließ das wiedervereinigte Deutschland gebietsamputiert aber in der Völkergemeinschaft gleichberechtigt als bescheiden gewordene Mittelmacht, die der moralischen Legitimation Israels nicht mehr bedarf.
 
Ihr aus bewußtem Machtverzicht gewonnener moralischer Bonus versetzt sie zunehmend in die Lage, ihrerseits mit moralischem Zeigefinger auf die ins Verderben führende Machtversessenheit der heimlichen Großmacht Israel ebenso wie auf die skrupellose Profitgier ihrer nordamerikanischen Hintermänner zu verweisen.
 
Die Bundesrepublik braucht Israel nicht mehr, Israel aber immer stärker die Bundesrepublik. Parallel führte der Zusammenbruch der Sowjetunion dazu, daß sich die Vereinigten Staaten und die wiedervereinigte Bundesrepublik nicht mehr als bedingungslos schicksalsverbundene Verbündete benötigen, was für beide erweiterte Spielräume eröffnet.
 
Wären sie weise, könnten Deutsche und Juden die veränderte Situation zu einem wiederbelebten Geschäft "Anerkennung gegen Moral“ nutzen, bei dem Juden , Rechtsextremismus in Deutschland verhindernd, den Deutschen nicht mehr die Anerkennung als Volk im eigenen Land verweigern und Deutsche dazu beitragen, den gewaltigen globalen Machtzuwachs des jüdischen Volkes für eine judenskeptische Welt mit unterstützender moralischer Würdigung durch den ehemaligen Todfeind akzeptabler zu gestalten.
 
Aus Todfeinden im Überlebenskampf könnten Überlebensverbündete werden. Aus der Zweckgemeinschaft Bundesrepublik - Israel würde erstmals ein sich bejahenden Bündnis des deutschen und des jüdischen Volkes.
 
Wille und Gerechtigkeit hätten zu einem tragfähigen Kompromiss gefunden, die blutige Vergangenheit ließe sich mit einer lebenswerten Zukunft versöhnen.
 
Eine Vision, an der zu arbeiten lohnen würde, hätte der israelische Staatspräsident Mosche Katzav anläßlich seines Staatsbesuches in Berlin zum 40. Jahrestag des Austausches diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik nicht erneut darauf bestanden, daß es zwischen Juden und Deutschen weder Vergeben noch Verzeihen geben könne. Das birgt wenig Hoffnung, daß es unter solchen Voraussetzungen zwischen Deutschen und Juden Vergeben und Verzeihen geben kann. Wer in “ewiger“ Verblendung immer nur den Dorn im Auge der anderen und nicht den Balken im eigenen Auge erkennt und offensichtlich nicht bereit ist, im eigenen Haus zu kehren, wird wenig Bereitschaft finden, das andere dies für ihn in ihren Häusern tun.
 
 
 
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